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Ein eigenes Contao-Theme erstellen
Warum es diese Website gibt
Seit mehr als einem Jahr beschäftige ich mich mit Contao. Ich habe auch bereits einige Kundenprojekte auf Basis von Kaufthemes realisiert. Das hat auch recht gut funktioniert, vor allem wenn keine größeren Anpassungen oder Erweiterungen notwendig waren. Allerdings bringen diese Themes auch einen großen „Ballast“ an nicht benötigten Elementen und Formatierungen mit. Was sich natürlich negativ auf die Leistung sprich Ladezeiten und Seitenaufbau auswirkt. Eine Optimierung ist kaum oder nur mit großem Aufwand möglich.
Das letzte Theme, welches ich verwenden wollte, war ein Theme für Contao 5.7 mit Thememanager. Der erste Eindruck war „wow“, aber dann merkt man schnell, dass die Einstellmöglichkeiten doch sehr begrenzt sind und das z. B.: die CSS-Datei über 500 kb groß ist und selbst nach Entfernen aller möglichen Elemente immer noch ca. 360 kb mitbringt. Die Seiten waren sehr langsam, auch das Speichern im Backend. Es mag sicher auch etwas am Hosting liegen, aber das kann man sich nicht immer aussuchen, wenn man für Kunden arbeitet. Eine parallele Installation mit eigenen Formatierungen war deutlich schneller. Solche Themes haben sicherlich ihre Berechtigung für aufwendig gestaltete Websites, aber für kleinere, eher einfach gestaltete Seiten wohl eher nicht.
Deshalb möchte ich hier versuchen, ein Theme mit den bordeigenen Mitteln von Contao anzulegen und dabei möglichst auf Anpassung der Templates (Twig) zu verzichten. Contao 5.7 bringt ja auch zwei interessante Neuerungen mit, das Inhaltselement „Elementgruppe“ und die Möglichkeit Inhaltselemente für das Theme anzulegen, damit können Inhalte, wie das Logo oder die Fußzeile, direkt für das Theme bereitgestellt werden.
Text kann auch mehrspaltig sein
Das Inhaltselement „Text” ist sicherlich am meisten gebrauchte Element. Es bringt wie die meisten Elemente eine Überschrift mit, sowie die Möglichkeit ein Bild einzufügen und natürlich den Texteditor (TinyMCE).
Die Inhaltselemente haben eigene Klassen und man kann den Elementen weitere CSS-Klassen hinzufügen. Allerdings ist es nicht immer sinnvoll, wie beim Element „Elementgruppe”. Dieses Inhaltselement kann für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden, da macht eine einheitliche Formatierung meist keinen Sinn. Auch der Artikel bringt bereits zwei CSS-Klassen mit.
Um diesen Text zweispaltig auszugeben wurde mit „.mehrspaltig .rte {...}" dem Textcontainer die Formatierung zugewiesen.
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auch mal mit Bild
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